Wie Liebe gelingt

Die Grundlage für Glück und Erfüllung in Beziehungen und Partnerschaft scheint in unserem Kulturkreis allen sonnenklar zu sein, "Liebe" ist die Antwort. Doch oft ist mit der Zeit die einstmals vorhandene Liebe geschrumpft oder gar aufgebraucht, nie erwartete Schwierigkeiten stellen sich ein, und es fragt sich, warum ist das so?

Wieso hat der Mann nie Zeit für die Familie und kennt nichts als seine Arbeit? Wieso ist er so wahnsinnig eifersüchtig, obwohl sie ihm noch nie Anlass dazu gegeben hat? Warum ist sie ständig unzufrieden mit ihm, obwohl er wirklich hilfsbereit und zuverlässig ist? Wieso will sie ihn nach 20jähriger Ehe verlassen? Warum hat er eine Freundin? Wieso scheitert auch die 2. Ehe, obwohl alles so gut anfing?

Es gibt dann viele Erklärungen und oft auch viele Vorwürfe. Systemische Zusammenhänge werden dabei in der Regel übersehen, z. B. dass die Frau möglicherweise keine Chance hatte, ganz beim Partner anzukommen, weil die Bindung an eine frühere Freundin oder Frau oder die enge Beziehung zur Mutter dies verhinderte.

Für das Gelingen einer Partnerschaft ist es zentral wichtig, dass der Mann sich an die Seite seines Vaters und die Frau sich an die Seite ihrer Mutter stellt. Männer stehen oft zu nah bei ihrer Mutter, Frauen zu nah bei ihrem Vater.

Männer haben es schwer, wenn sie die männliche Kraft des Vaters nicht spüren können, z. B. weil der Vater früh gestorben ist oder die Familie verlassen hat. Dann geht es darum, einen Zugang zu dieser Kraft zu finden. Dies kann gelingen, wenn die Väter mit ihren ganzen Verstrickungen gesehen werden. Das Gleiche gilt für Frauen und ihre Mütter.

Die Grundlage von Glück und Erfüllung ist nicht die Liebe, sondern dahinter gibt es etwas, das die dauerhafte Liebe erst ermöglicht - die Ordnung im Familiensystem.

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